Daten

Data Analytics sind in all ihren Vorgehen auf Daten angewiesen. Unter Daten verstehen wir heute Informationen, die in digitaler oder analoger Form Rückschlüsse auf eine Person oder eine Interaktion zulassen. Zu unterscheiden sind die gezielt gesammelten Datensätze von Big Data. Unter diesem Begriff werden vor allem Logs und Aktionen zusammengefasst, die ohne eine Auswertung keinerlei Wert haben, zu einem Bild zusammengesetzt jedoch detaillierte Einblicke in das Leben von Personen und Firmen abbilden.

Nach Bedarf abgefragte Daten

Unternehmen benötigen Datensätze ihrer Kunden und Interessenten, um ihre Produkte zu individualisieren, Geschäfte abzuwickeln, oder Zielgruppen exakter zu definieren. Diese Datensätze bestehen aus temporär gespeicherten Informationen wie Name, Anschrift, Kontaktdaten, Alter, oder auch in der Vergangenheit für diesen Kunden interessante Produkte. Nach DSGVO müssen Unternehmen diese Akten mit Fristen nach Ablauf der Verträge löschen und dürfen sie nur zu dem Zweck verwenden, für welchen sie abgefragt wurden. Die Sammlung von Daten ist immer mit einer konkreten Einwilligung des Kunden verbunden. Gleiches gilt für Websitebetreiber, Ämter, öffentliche Dienstleister und Finanzbehörden.

Prozedural generierte Informationen

Nicht alle Informationen werden zu einem bestimmten Zweck abgefragt oder verwendet. Internetnutzer hinterlassen täglich Spuren auf allen Seiten, die sie ansteuern. Apps, Websites und Browser sammeln ebenfalls Daten, die jedoch in der Regel automatisch generiert und wieder gelöscht werden. Cookies können den Datensatz für bis zu einem Monat mit dem Nutzer verbinden, doch in der Regel sieht niemand im Backend oder Monitoring die generierten Informationen wie Standort und Interaktionen des Nutzers je ein. Bei entsprechendem Opt-In stehen sie jedoch ebenfalls zur Auswertung zur Verfügung.

Big Data Analytics und Beschaffenheit

Während Konsumenten mit dem Begriff der Big Data vor allem eine Art Überwachungsmechanismus negativ verwenden, meint der Begriff selbst lediglich Datensätze, die weit über Standort und Nutzung hinausgehen. Theoretisch umfasst die Menge der Datencloud alle Informationen vom Anschalten von Bluetooth in Geschäften, über die Bezahlung mit Karte, die gehörte Musik unterwegs, bis hin zu konkreten Informationen wie Wohnort, Wohngegend, Etage der Wohnung und Menschen, die in der Umgebung Apps ähnlich nutzen. All diese Daten verbindet vor allem die Diversität der Informationen. Algorithmen, die in Direktnachrichten kritische Schlagwörter auf Plattformen erkennen und die direkte Eingabe von Text in ein Abfrageformular unterscheiden sich in Beschaffenheit und Art der Formate. Dennoch können im Rahmen der Analyse all diese Daten zusammengeführt und ausgewertet werden. Diese Arbeit erledigen entweder Analyse-Spezialisten oder spezielle Programme zur Auswertung von verschiedenen Informationen. Das Ziel einer solchen Analyse ist es, ein umfassendes Bild einer Person oder Personengruppe zu erhalten. Auch demografische und geografische Auswertungen werden so ermöglicht.

Bedenken im Umgang mit Daten

Die Europäische Datenschutzverordnung und zahlreiche regionale Gesetze regeln den Umgang mit Datensätzen durch Speicherfristen, Abfragebeschränkungen und Einwilligungsvorgaben. Der Missbrauch von Informationen durch Kriminelle stellt allerdings in der Cyberkriminalität ein reelles Problem dar, dem in Zeiten von Smart Automation in allen Businessbereichen ständig entgegengewirkt wird.

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