Semantisches Differenzial

Polaritätenprofil. Ursprünglich nur die Benennung der Originalskala von Charles E. Osgood, wird jedoch heute für jede Form der Rating-Skala verwendet, bei der zwei gegensätzliche Adjektive (z. B. „leicht“ und „schwer“) oder Aussagen („Ich fühle mich gut“ und „Ich fühle mich schlecht“) an den beiden Enden einer Skala (den Polen) stehen. Die Länge der Skala (z. B. 0 cm = leicht, 10 cm = schwer) und die Lage des Antwortkreuzes (z. B. bei 9 cm) ergeben die Bewertung des jeweiligen Items (in unserem Beispiel also eher schwer). In der einfacheren Form des semantischen Differenzials ersetzen Skalenstufen (z. B. von -5 bis +5) die freie Wahl der Ankreuzstelle. In dieser Form sind semantische Differenziale auch für telefonische, CAPI und Online-Befragungen verwendbar.

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